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Keine Angst vor der Narkose

Hoffentlich geht bei der Betäubung nichts schief. Der Alptraum vieler Patienten. Dabei sind moderne Narkoseverfahren so schonend und sicher wie nie.

Nachfolgend erläutern wir Ihnen die Unterschiede der einzelnen Verfahren:

Tumeszenzlokalanästhesie
Hierbei handelt es sich um eine Sonderform der Lokalanästhesie. Lateinisch tumescere heißt aufblähen. Dabei wird abhängig von der Ausdehnung des Eingriffes eine Flüssigkeit in das Unterhautfettgewebe gespritzt. Sie kann zwischen 0,5 Litern und 8 Litern betragen. Enthalten in dieser Tumeszenzlösung sind unter anderem Schmerzmittel. Das Tumeszenz – Anästhesieverfahren wird bei den Fettabsaugungen eingesetzt. Bei Flüssigkeitsmengen über 1 Liter sollte der Kreislauf des Patienten wie bei einer Vollnarkose überwacht werden.
Vorteil: Der Patient ist während des Eingriffs wach und ansprechbar. Dadurch kann er beispielsweise bei der Umlagerung auf dem OP – Tisch mithelfen. Nach der Operation fühlt er keine oder nur sehr geringe Wundschmerzen. Gute Kombinationsmöglichkeit mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose.
Nachteil: Aufgrund der zur Schmerzbekämpfung erforderlichen Mengen von Lokalanästhetika in der Tumeszenzlösung kann es zu starken Nebenwirkungen wie Kreislaufinstabilität kommen, vor allem bei Überschreitung der Schmerzmitteldosierung. Außerdem müssen bestimmte „Einwirkzeiten“ beachtet werden, bis die Schmerzausschaltung eintritt. Trotzdem kann diese nicht immer vollständig erreicht werden.

Dämmerschlaf
Eine leichte Narkoseform, die auch als medizinische Analgosedierung bezeichnet wird. Es wird ein Beruhigungsmittel in die Vene gespritzt, das bei dem Patienten ein Gefühl der Gleichgültigkeit auslöst, bei gleichzeitiger Gabe von Schmerzmitteln. Die Tiefe des „Schlafes“ kann durch Dosierung und Medikamentauswahl beeinflusst werden von wach bis hin zu kompletter Abschirmung des Patienten. Neue Medikamente ermöglichen eine schnell eintretende Wirkung und ein rasches Nachlassen des Dämmerschlafs nach der Operation. Der Zustand des Patienten muss wie bei der Vollnarkose während der Operation ständig überwacht werden.
Vorteil: Die Dosierung kann so gewählt werden, dass bei dem Patienten kein Bewusstseinsverlust eintritt und er während des Eingriffs für den Operateur ansprechbar bleibt. Moderne, hochwirksame Medikamente sind sehr gut verträglich und erlauben auch bei hoher Dosierung mit Auslösung von Bewußtlosigkeit die ambulante Durchführung des Eingriffs.
Nachteil: Eine strenge Überwachung des Patienten ist erforderlich, da unter anderem keine Sicherung der Atemwege vorhanden ist. In vielen Fällen ist auch die Anwesenheit eines Narkosearztes notwendig. Eine unerwünschte Wachheit des Patienten ist nicht mit endgültiger Sicherheit auszuschließen.

Vollnarkose
Auch Allgemeinanästhesie genannt. Durch eine Gabe von Schlaf- und Schmerzmitteln wird für eine begrenzte Zeit das Bewusstsein ausgeschaltet. Beigemischte Relaxanzien entspannen die Muskeln. Dadurch kann der operative Eingriff ohne Abwehrreaktionen oder Reflexe des Patienten erfolgen. Unter Vollnarkose ist jede Operation durchführbar.
Vorteil: Es wird eine vollständige Abschirmung des Patienten erzielt. Die Wirkung tritt schnell und sicher sofort nach der Betäubungsspritze in die Vene ein. Sicherstellung einer ausreichenden Atmung durch Beatmungsschlauch. Die neuen kurzen Schläuche enden im Rachen und schonen die Stimmbänder. Bessere Verträglichkeit durch kurzwirksame Narkosemedikamente. Hohe Sicherheit durch einen anwesenden Narkosearzt und Einsatz von High –Tech – Überwachungsgeräten:
Nachteil: Patienten fürchten oft den Kontrollverlust durch die Bewusstlosigkeit. Möglich ist ein postoperatives Unwohlsein mit Übelkeit bis hin zu starkem Kälteempfinden. Schluckbeschwerden und Heiserkeit können Folgen des Beatmungsschlauchs sein.

 

Lesen Sie weiter:Ambulante Anästhesie

   
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