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PRP (Platet - Rich - Plasma) Technologie - Thrombozytenkonzentrat

Aus dem Blut gewonnene Wachstumsfaktoren verbessern die Heilung des Knochens. Die Blutplättchen enthalten eine Reihe von Wachstumsfaktoren, die die Wundheilung positiv beeinflussen. In der Wunde setzen sie diese Faktoren frei. Beginnend mit dem Ende der Operation initiieren und modellieren diese Faktoren die ersten Heilungskaskaden. Liegen mehr Wachstumsfaktoren vor, laufen die ersten Schritte der Wundheilung nicht nur schneller, sondern umfassender ab. Die Erhöhung der Plättchenzahl mit PRP steigert die Zahl der Wachstumsfaktoren an der Wunde so, dass auch ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Patienten die Thrombozytenzahlen von jungen Menschen erreichen. Deshalb steigert der Einsatz von PRP die Anzahl der Wachstumsfaktoren in der Knochenwunde. Im Verlauf entsteht dadurch mehr und besser strukturierter Knochen. Da die Wundheilung durch das Plasmakonzentrat angeregt wird, ist die Knochenheilung und -Mineralisation schneller. Zusätzlich hat das PRP (Thrombozytenkonzentrat) eine Wirkung auf den Verschluss der Wunde. Die Weichteilheilung wird beschleunigt. Durch den schnellen Wundverschluss verringert der Einsatz von PRP das Risiko einer Infektion der Wunde. Durch die beschleunigte Gewebeheilung ist die besonders kritische Phase der Wundheilung mit vielen Zugangsmöglichkeiten für Keime verkürzt. Vor allem bei größeren, chirurgischen oder implantologischen Eingriffen vereinfacht der Einsatz von PRP das postoperative Management. Die meisten Patienten haben weniger Schwellungen nach dem Eingriff. Ebenso sind die postoperativen Beschwerden geringer. Nachdem die Vorteile für den Einsatz von PRP eindeutig sind und mehrfach wissenschaftlich belegt wurden habe ich mich 1999 entschlossen, mit PRP zu arbeiten.

Zur Gewinnung von PRP gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:
(1) Der Patient lässt sich in einer Blutbank Blut abnehmen (Eigenblutspende) das dann anschließend zentrifugiert wird, um das Plasmakonzentrat zu erhalten. Am nächsten Tag bringt der Patient das Plasmakonzentrat zur Operation in die Praxis mit.

(2) Das PCCS - System (Platelet Concentrate Collection System) ist ein Praxis geeignetes Gerät zur Herstellung von Plasmakonzentraten. Die PCCS - Technologie bietet in unserer Praxis den Vorteil mit wenigen Schritten ein hochwertiges Plasmakonzentrat herzustellen. Aus 54ml Blut des Patienten gewinnt man in einem Prozess 4-6 ml konzentriertes PRP, das reicht auch für größere Augmentationen aus. In nur ca. 25 Minuten steht das PRP für eine Operation bereit, zeitnah und reaktiv für den Einsatz am Patienten. Der Vorteil an diesem Plasmakonzentrationsverfahren ist die 4-6fache höher konzentrierte Form.

 

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