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Der Zahnarzt ist der Arzt, der die meisten Fremdmaterialien
in den Körper von Patienten einbringt. Immer mehr Patienten
interessieren sich für mögliche Wechselwirkungen mit Ihrem
Körper. Die einfache Auskunft des Zahnarztes ist vielen nicht
genug, sie wünschen vor dem Einbringen eine objektive und
individuelle Antwort auf die Frage nach der Verträglichkeit
der Materialien. Die Reaktion auf eingebrachte Materialien ist
eine individuelle Reaktion des Patienten, die nicht mit generellen
Tests zur Verträglichkeit untersucht werden kann. Die gestiegene
Zahl von allergisch reagierenden Patienten zwingt zum Umdenken.
Die Messung der individuellen Verträglichkeit von ausgesuchten
Materialien ist mit Hilfe einer Messung der Mikrozytotoxizität
zuverlässig und einfach durchführbar. Aus forensischen
Gründen ist diese Dokumentation von Vorteil, die Akzeptanz
von zahnärztlichen Therapien (Füllungen, Zahnersatz) steigert
sich, wenn der Patient weiß, dass die Therapie keine Nebenwirkung
hat.
Ablauf:
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Patient hat bereits Vorrestaurationen: Hier kann getestet werden,
ob ein neu eingebrachtes Material Auswirkungen auf die Immunabwehr
des Patienten hat (zelluläre oder humorale Reaktion). Der
Zahnarzt und der Patient gewinnen Sicherheit, dass zusätzliche
Werkstoffe keine Stoffwechselentgleisung verursachen können.
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Patient wird komplett saniert: Entfernen aller fraglichen Materialien
und temporärer Ersatz mit provisorischen Füllungen (ggf.
Ausleitung und Unterstützung der Ausscheidungsfunktionen des
Patienten), Testen einer kleinen Auswahl der in Frage kommenden Materialien
einschließlich der Befestigungsmaterialien, dann Restauration.
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Patient ist allergisch auffällig: Hier ist ein Test neuer
Materialien obligat, um weitere Stoffwechselbelastungen zu vermeiden.
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