Züchtungsvorgang
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1.
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Im Rahmen der Knochenhautentnahme werden dem Patienten vom behandelnden
Arzt ca. 140 ml Blut abgenommen, das bei BioTissue zu Blutserum
verarbeitet wird. Das Serum dient als Nährsubstanz zur Züchtung
der neuen Knochenzellen.
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2.
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Die Knochenhautentnahme wird am selben Tag unter örtlicher
Betäubung am hinteren Unterkieferwinkel rechts oder links
durchgeführt. Die gewonnene Gewebeprobe wird in einem speziellen
Transport-Röhrchen zusammen mit dem Blutröhrchen kostenfrei
zur Zellkultivierung zu BioTissue transportiert.
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3.
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Aus dieser Probe entstehen in einem Reinstraumlabor entsprechend
Arzneimittelgesetz innerhalb von ca. 7½ Wochen neue knochenbildende
Zellen. Kurz vor der Transplantation werden diese frischen Zellen
auf ein biologisch abbaubares Trägergerüst aufgebracht.
Dies ist die Voraussetzung für die Bildung eines stabilen
dreidimensionalen Zellverbundes.
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4.
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Zum Transplantationstermin werden die runden Transplantate kostenfrei
zum behandelnden Arzt geliefert, wo sie im Rahmen einer Sinuslift-Operation
(Operationsverfahren zum Knochenaufbau im Oberkiefer) in den Oberkieferknochen
eingesetzt werden. Anschließend wird die Wunde vernäht.
Bei noch ausreichend vorhandener Restknochenhöhe können
Knochentransplantate und Zahnimplantate auch gleichzeitig eingesetzt
werden. Das Aufsetzen der Kronen/Brücken erfolgt dann bereits
nach ca. 3 Monaten.
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5.
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Ansonsten ist ca. 3 Monate nach dem Eingriff das neu gezüchtete
Knochengewebe fest mit dem Kiefer verwachsen und die Zahnimplantate
können eingesetzt werden.
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6.
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Nach einer weiteren Einheilzeit von ca. 3 Monaten lassen sich
auf die Implantate fest sitzende Kronen oder Brücken aufsetzen.
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