BioSeed® OralBone
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Züchtung von Kieferknochentransplantaten

Zustand vor (1) und nach (2) dem Knochenaufbau im Oberkiefer mit autologen, gezüchteten Kiefernknochen-Transplantaten. Für eine sichere Verankerung künstlicher Zahnwurzeln kann es notwendig sein, rückgebildeten Kieferknochen neu aufzubauen.

BioSeed® OralBone ist ein Kiefernknochentransplantat, das autologen (aus patienteneigenen Knochenzellen) gezüchtet wird. Hier genügt eine geringe Menge Knochenhautzellen, um daraus im Labor neue Knochensubstanz zu züchten. So lässt sich Ihr Kieferknochen aus autologem (körpereigenem) Gewebe neu aufbauen, ohne dass dazu eine größere Opertion erforderlich ist.

Der "Goldstandard" - also die Verwendung von eigenem Körpergewebe - bleibt auch bei einem autologen, gezüchteten Kieferknochentransplantat bestehen. Dazu muss aber kein Knochen mehr aus der Mundhöhle entnommen werden, sondern nur noch eine geringe Menge Knochenhaut (Periost). Das Periost haftet fest auf der Oberfläche des Knochens und besitzt die Fähigkeit zur Neubildung von Knochenstruktur. Das Periost wird nach Entnahme (biopsie) in ein Nährmedium gegeben, das neben patienteneigenem Blutserum alle Stoffe enthält, die für das Knochenwachstum notwendig sind. So entstehen aus dem nur 1cm² großen Periost-Stück im Labor innerhalb von ca. 7½ Wochen eine ausreichende Menge neuer Knochensubstanz. Damit kann der vorhandene Kieferknochen aufgebaut werden, so dass er die sichere Aufnahme von Implantaten ermöglicht.

Auf diese Weise kann ein autologes, gezüchtetes Kieferknochentransplantat eine Knochenentnahme aus dem Becken oder Kinn ersetzen. Die Knochenhaut kann einfach unter örtlicher Betäubung entnommen werden, die Entnahmestelle für das Periost liegt im hinteren Backenzahnbereich der Mundhöhle. Dauerfolgen sind hierbei meist nicht zu befürchten.

 

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