Gesichtsästhetik
Behandlungsablauf
   
Übersicht
Implantologie
Behandlungsbeispiele
Plastische Chirurgie
 
Nasenkorrektur
Ohrenkorrektur
Augenlidstraffung, Tränensäcke entfernen
Kinnkorrektur
Facelifting, Stirnlifting, Augenbrauenlifting
Anwendungsmöglichkeiten von Botox
   
 
Anwendungsmöglichkeiten von Botox
 

Botox ist den meisten Menschen inzwischen als Faltenkiller bekannt. Doch das Bakteriengift kann noch mehr: Es hilf bei Muskeltics und –krämpfen ebenso wie bei zu übermäßigen Funktionen von Schweiß oder Speicheldrüsen.

Hollywood hat es schon vor Jahren vorgemacht: Unerwünschte Falten lassen sich nicht nur mit einem Skalpell entfernen, sondern auch einfach wegspritzen. Botulinumtoxin oder auch „Botox“ heißt das Wundermittel, das längst breite Gesellschaftsschichten erobert hat. Doch Botulinumtoxin ist mehr als ein Faltenkiller. Das Multitalent unter den Arzneimitteln eignet sich für ganz unterschiedliche Therapien.

Ursprünglich ist Botulinumtoxin ein natürliches Gift. Unter sauerstoffarmen Bedingungen wird es vom Bakterium Clostridium botulinum in verdorbenen oder schlecht konservierten Lebensmitteln produziert. Essen wir solche Lebensmittel, gelangt das Gift in unseren Körper. Schon kleinste Mengen führen zu Lähmungen. Dieser so genannte Botulismus beginnt in den Hirnnerven. Befällt er die Atemmuskulatur, kann die Vergiftung tödlich enden – der Mensch erstickt dann. Diesen Lähmungseffekt macht sich jedoch auch die Medizin zu Nutze. Sie setzt das Gift als Medikament bei krankhaft erhöhtem Muskelbewegungen ein oder wenn Muskeln dauerhaft verkrampft sind.

Wir behandeln mit Botulinumtoxin immer dann, wenn die Muskulatur des Patienten überaktiv ist, also zu viel macht. Dazu gehören Erkrankungen wie Lidkrämpfe – der so genannte Blinzeltick -, Gesichtszuckungen, Schiefhals, Muskelverkrampfungen nach einem Schlaganfall. Auch Störungen der Drüsenfunktionen wie ein krankhaft vermehrtes Schwitzen lassen sich erfolgreich behandeln. Auch kann eine vermehrte Speichelproduktion, wie etwa bei Parkinsonpatienten auftritt, mit Hilfe von Botulinumtoxin eingedämmt werden.

Die große Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten und der enorme Therapieerfolg haben das Bakteriengift bei den meisten Medizinern zu einem gern genutzten Medikament gemacht.

Gleichwohl ist auch Botulinumtoxin nicht völlig nebenwirkungsfrei. „Botulinumtoxin ist ein sehr starkes Medikament.“ Wird es in das erkrankte Muskel- oder Drüsengewebe gespritzt, können auch andere Körperregionen gestört werden. Unerwünschte Lähmungen der benachbarten Muskulatur sind die häufigsten Begleiterscheinungen. Wird etwa ein Schiefhals behandelt, haben einige Patienten anschließend eine Kopfhalteschwäche. Wird das Gift in ein hängendes Augenlid injiziert, können die Tränendrüsen gestört werden. Ein so genanntes trockenes Auge ist dann die Folge. Solche Nebenwirkungen sind jedoch nur vorübergehend und hören meist nach wenigen Tagen oder Wochen von alleine auf.

Denn auch die Wirkung des Toxins lässt nach einiger Zeit nach. „Bleibende Schäden nach einer Behandlung sind nicht bekannt.“ Damit ist Botulinumtoxin ein sehr sicheres Medikament.

Das D I G hat mittlerweile viel Erfahrung im Umgang mit Botulinumtoxin gesammelt. Handelt sich doch bei Botox um ein sehr teueres Medikament, das zudem sehr genau dosiert werden muss, um möglichst nur an den wirklich erkrankten Muskelregionen zu wirken. Weil nicht für alle Anwendungsgebiete ausreichend große medizinische Studien vorliegen, zahlt die Kasse auch nicht in jedem Fall die Behandlung. Das gilt unter anderem für eine kosmetische Indikation. Die Kosten für ein glatteres Gesicht muss der Patient selbst tragen.

Lesen Sie weitere Informationen zum Thema Botox.

   
Startseite Impressum / rechtliche Hinweise nach oben
 
Übersicht