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Facelifting, Stirnlifting, Augenbrauenlifting
 

Bei der Operation soll entweder nur die Haut oder auch das darunterliegende Unterhautbindegewebe gestrafft werden (doppelschichtiges Facelift). Hierdurch können starke Falten gemindert und abgesunkenes Fettgewebe wieder angehoben werden.

Es gibt verschiedene Operationsmöglichkeiten:

  • Das obere Facelift: Hierbei wird die Haut von Stirn, Schläfen, Augenbrauen und der Nasenwurzel gestrafft.
  • Das untere Facelift: Hier erfolgt die Hautstraffung der Wangen und evtl. des Halses.
  • Das Minilift: Hierbei wird nur die Haut im seitlichen Wangenbereich abgelöst und gestrafft.
  • Das große untere Facelift: Hier wird im gesamten Wangenbereich die Haut und als zweite Schicht das Unterhautbindegewebe abgelöst und jeweils gestrafft.
  • Das Face-Neck-Lift: Auch hier wird die Haut und das Unterhautbindegewebe abgelöst und gestrafft. Um evtl. überschüssiges Fett zu entfernen kann noch ein Schnitt unterhalb des Kinns gesetzt werden.

Diese Verfahren können einzeln oder auch in Kombination miteinander eingesetzt werden. Dieses ist abhängig davon, wie ausgeprägt die Veränderungen der Haut sind.

OP-Vorbereitungen
Die Haare werden vor der Operation gewaschen und desinfiziert. Unter Umständen kann es erforderlich sein im Bereich der geplanten Schnitte schmale Streifen zu rasieren.

Durchführung der Operation
Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung mit zusätzlichem Dämmerschlaf (Gabe von Schlaf-/Beruhigungsmitteln) oder in Allgemeinbetäubung erfolgen.
Bei der Gesichtsstraffung besteht das Prinzip darin, das Gewebe abzulösen, zu straffen und überschüssige Haut zu entfernen. Abhängig von der Vorgehensweise wird nur die Haut oder zusätzlich auch das Unterhautbindegewebe sowie manchmal auch die Muskulatur vom Gewebeverband abgelöst. Der Wundverschluß erfolgt durch feine Nähte.

Die Schnittführung ist abhängig von dem jeweils angewandten Verfahren:

  • Bei einem oberen Facelift verläuft die Schnittführung von Ohr zu Ohr. In der Regel liegt der Schnitt bogen- oder schwingenförmig im Haar. Nur bei einer sehr hohen Stirn wird der Schnitt an der Stirn-Haar-Grenze verlaufen.
  • Bei einem unteren Facelift erfolgt die Schnittführung beginnend im behaarten Schläfenbereich, weiterführend zum Ohr und um das Ohrläppchen herum bis zum behaarten Nackenteil.

Mögliche Komplikationen
Kein ärztlicher Eingriff ist völlig frei von Risiken! Trotz größter Sorgfalt kann es während oder nach dem Eingriff vereinzelt zu Zwischenfällen kommen.

Während der Operation

  • Nervenverletzungen z.b. beim Stirnlift. Hier kann die Verletzung zur zeitweisen oder dauerhaften Lähmung der Stirnmuskulatur führen.
    Bei einem unteren Facelift kann die Verletzung des Gesichtsnerven zur Lähmung der betroffenen Gesichtshälfte (Mundwinkel) führen, die meist jedoch vorübergehend sind. Sehr selten sind jedoch bleibende Gesichtsmuskelschwächen/-Lähmungen.

Nach der Operation

  • Nachblutungen und Blutergüsse
  • Sehr selten sind Infektionen der Wunde und verzögerte Wundheilung
  • Störungen der Narbenbildung wie z.B. wulstige, verfärbte, schmerzhafte und juckende Narben die jedoch anlagebedingt sind.
  • Verminderte Gefühlsempfindungen im Bereich der abgelösten Hautpartien. Diese gleichen sich nach einiger Zeit von selbst wieder aus.

Erfolgsaussichten der Operation
Nach der Operation dauert es mindestens 3 Monate, bis der Operationserfolg endgültig beurteilbar ist. Der Erfolg eines Faceliftes (vor allem bei einem doppelschichtigen Facelift) hält für Jahre an. Jedoch läßt sich der Alterungsprozeß nicht aufhalten! Eine erneute Straffung ist nach Jahren wieder möglich.

 

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