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In der Regel sind abstehende Ohrmuscheln durch
eine Verformung der Ohrknorpel oder eine sehr große Ausbildung
einzelner Knorpelteile bedingt. Durch die Operation läßt
sich der Ohrknorpel neu formen und das Ohr anlegen. Eine Operation
ist jedoch erst nach dem 5. Lebensjahr zu empfehlen, da erst dann
kein wesentliches Größenwachstum mehr zu erwarten ist.
Durchführung der Operation
Die Operation kann in örtlicher Betäubung oder in Allgemeinnarkose
durchgeführt werden. Durch einen Schnitt hinter der Ohrmuschel
wird der Ohrmuschelknorpel freigelegt, neu geformt und gegebenenfalls
verkleinert. Nach Beendigung der Operation wird ein Kopfverband
angelegt. Die Ohren werden somit fixiert und geschützt.
Mögliche Komplikationen
Kein ärztlicher Eingriff ist völlig frei von Risiken!
Trotz größter Sorgfalt kann es während oder nach
dem Eingriff vereinzelt zu Zwischenfällen kommen.
- Stärkere Schmerzen nach der Operation, die auf einen zu
engen oder verrutschten Verband hinweisen können.
- Im Bereich des Hautschnittes kann es zu einer vorübergehenden
Störung der Berührungsempfindlichkeit kommen, die jedoch
nach einiger Zeit von selbst verschwindet.
- Selten entstehen Druckschäden an Nerven und Weichteilen
als Folge der erforderlichen Lagerung. Diese bilden sich meist
innerhalb weniger Wochen zurück.
Maßnahmen nach der Operation
Der angelegte Verband sollte die erste Zeit Tag und Nacht getragen
werden. Nach ca. 2 Wochen nur noch zur Nacht. Solange die Wundfäden
nicht entfernt und die Wunde vollständig verschlossen ist,
sollten die Haare nicht gewaschen werden, da sonst eine Entzündung
entstehen kann.
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